Appetithäppchen #003

Für alle, die den Geschmack von Worten auf ihrer Zunge lieben, hier etwas Leckeres mit nachdenklichem Beigeschmack:

Oh Rausch meines Blutes,

der du mich aufrecht hältst,

der du mir den Schlaft raubst

und mehr nimmst

als ich zu geben weiß.

 

Geb ich dir die Macht?

Oder behalte ich die Zügel?

Ein Leben zu lenken, dass mir längste entglit.

So scheint es.

 

Treibst du mich?

Oder treib ich dich

durch die bunten Bilder

dieser verworrenen Welt?

Kein Ende in Sicht.

 

Immer weiter geht die Jagd

durch mir fremdes Gebiet.

Soll ich lachen?

Soll ich weinen?

Der tiefen Verzweiflung Genüge tun?

 

Doch was bliebe dann?

Nichts als leere Hüllen

von innen aufgefressen.

Will ich wirklich so enden?

Nein, das gewiss nicht.

 

Ist dort ein Ausweg?

Vielleicht irrte sich mein Auge auch.

Zeigte mir ein Leben ohne dich

Trunken von Friede

Und ruhigem Schlaf.

 

Kein Weg ist richtig

und keiner ist falsch.

Leben heißt gehen, solage man kann

Angetrieben von unsichtbarer Kraft.

Ein Leben, ein wenig mit dir.

 

So, das war’s jetzt für die nächsten 2 Wochen von mir, weil ich ab morgen Prüfungen schreibe. Natürlich ist das Gedicht nicht ohne Titel, es hätte aber zu viel verraten. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja einen Kommentar hinterlassen mit eurer Idee, wie er lauten könnte.

Ich hoffe, dass ich im Februar wieder mehr zum Posten komme, wenn meine Lektüre nicht mehr aus 100Seiten langen “Zusammenfassungen” besteht.

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