Appetithäppchen #007

Man merkt, dass die Tage kürzer werden, vor allem wenn man unterwegs ist.

Die Welt rauscht vorbei,

verschwimmt zu einer dunkelblauen Masse

nur gelegentlich unterbrochen von fernen Lichtern.

Lichtern in Tälern abseits der Gleise.

Sie versprechen Behaglichkeit für die Spätreisenden.

Dabei war es doch anfangs nicht spät,

sondern hell unter einem strahlend blauen Himmel.

Doch auch dieser wurde dunkler,

während sich Minute an Minute reihte

und das Grün der Bäume und das Grau der Häuser

langsam Eins werden,

schwach umrissene, unbekannte Schemen.

Dennoch geht die Reise weiter,

bis der heimatliche Bahnhof zur Seite gelassen wird

und die Welt kurz darauf stoppt.

So viel heute zum lyrischen Anfüttern. Wenn euch ein passender Titel einfällt oder ihr “Ergänzungswünsche” habt einfach mir schreiben.

Die Auflösung folgt Anfang nächster Woche.

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