10. Türchen

+++ Adventskalender +++

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Jeder hat bestimmte Vorstellungen wie das Weihnachtsessen aussehen soll und je nachdem, was dieses umfasst, ist es sinnvoll sich bereits früh um die Zutaten zu kümmern. Dies dachte sich auch der Dresdner Kammersänger Luitpold Löwenhaupt in dem 1946 erschienen Märchen “die Weihnachtsgans Auguste“. Dumm nur das seine Kinder das Tier ins Herz schließen – es darf sogar im Bett des kleinen Sohnes schlafen – und es fertig gerupft aus seiner Betäubung erwacht. So müssen Mutter und Dienstmädchen der Gans einen Pullover stricken und der Gänsebraten an Weihnacht fällt aus.

Mit dieser süßen Geschichte kamen einmal meine Großeltern an, als ich im Dezember erkältet war. Meine Großmutter las mir vor und das machte erst alles lebendig, da sie Platt sprechen kann (genauer gesagt ist das quasi ihre Muttersprache und Hochdeutsch kam erst in der Schule – mit mir sprach sie aber von Anfang an Hochdeutsch) und nur der Erzähltext in Hochdeutsch verfasst ist. Es versteht sich hoffentlich von selbst, dass die Erkältung während dieser Zeit vollkommen vergessen war.

Es gibt eine Reihe wunderschöner Märchen für die Weihnachtszeit und ich muss gestehen, dass ich den Großteil davon nicht kenne, obwohl ich mich normalerweise in der Märchenwelt heimisch fühle.

Was ist euer Lieblingsweihnachtsmärchen? Welches sollte man unbedingt gelesen haben? Oder ist euch das zu viel vorweihnachtlicher Kitsch? Was ist euer traditionelles Weihnachtsessen mit der Familie?

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