Derek Landy – “Skulduggery Pleasant – die Diablerie bittet zum Sterben”

Ich wusste es! Mr. Filch ist der wahre Bösewicht in “Harry Potter”! Naja, vielleicht habe ich mich etwas im Ort und im Buch geirrt, aber die Grundaussage stimmt für die Geschehnisse im dritten Band um den skeletierten Detektiv und seinen Schützling Walküre Unruh.

Leider habe ich bei meiner “Schnell noch das Buch fertig Lesen”-Aktion Anfang Januar nicht die Kurve bekommen, direkt einen Beitrag zu schreiben und allmählich verblasst dann doch die Erinnerung… Ich bitte daher um Nachsicht, falls nicht alle Details stimmen sollten.

Jemand ist doch tatsächlich so dreißt und bringt alle Teleporter um, bis nur noch ein junger Teenager übrig ist, dessen Ausbildung noch nicht einmal begonnen hat. Aber statt ihren besten Mann an den Ermittlungen zu Beteiligen, schmollt die Sanktuariumsleitung lieber vor sich hin und lässt keine Gelegenheit aus zu zeigen, dass Mr. Pleasant immer noch eine Persona non grata sei. – Natürlich ermittelt dieser, begleitet von Walküre, dennoch und sieht in den aktuellen Fällen Verbindungen zu Morden vor 50 Jahren.

Und so kämpfen sie mit Seehexen, die einst Meerjungfrauen waren, brechen ins Sanktuarium ein, um das Zepter (s. Buch 1) zu stehlen, wieder in Betrieb zu nehmen und sich unterstützt von ein paar Weggefährten eine Schlacht auf einem kleinen beschaulichen Hof in der Nähe Dublins mit den herbeigerufenen Gesichtslosen und deren Anhängern (der Diablerie, zu der einst auch China Sorrows gehörte) zu liefern. Doch nicht alle spielen fair und Walküre überlässt ihrem Spiegelbild immer mehr ihr normales Leben, verpasst so sogar ihren ersten Kuss. Und letzten Endes war der Grund für all das Übel jemand, der nur indirekt mit der magischen Gemeinschaft zu tun hat und Skulduggery verschwindet mit den Gesichtslosen in deren Welt, als das Portal wieder geschlossen wird.

Aber Walküre wäre nicht Walküre, wenn sie nicht einen Weg wüsste, ihren Mentor zurückzuholen, wofür sie aber etwas braucht, an das er stark gebunden ist und sich auf dieser Seite des Portals befindet: sein Kopf. Allerdings wird sie vorerst einen anderen Lehrer haben: einen Nekromanten, der von ihrer Art mit seinem Stab im Kampf umzugehen begeistert war. Oh, und Grässlich Schneider ist wieder entsteinert, während China Sorrows Bruder bei der Schlacht ums Leben kam. Glücklicherwiese auch der Bruder und Sohn von Magiern, der selbst keine magische Begabung hat (bei Mrs. Rowling also ein Squib wäre) und hoffte als Wirt eines Gesichtslosen endlich ebenfalls Magie anwenden zu können – nur blöd, dass dieser bei der Inbesitznahme des Körpers sein Bewusstsein ausgelöscht wird.

Auch wenn das hier jetzt noch chaotischer klingt als meine üblichen Zusammenfassungen, kann man hoffentlich sehen, wie viel Spaß ich beim Lesen des Buches gehabt habe. Neben den wundervollen Schilderungen der Dubliner Innenstadt und des Umlandes, sowie einiger netter Autos, war die Geschichte wieder durchgehend spannend und es ist auch interessant Walküre bei ihrer Ausbildung und dem Erwachsenwerden zu begleiten.

Meine beste Freundin, von der ich diesen Teil zu Weihnachten bekam, hat zu meiner großen Freude meinen Geburtstag genutzt mir Teil 4 zu schenken. So werdet ihr auch weiterhin von mir bezüglich dieser Serie auf dem Laufenden gehalten werden. Denn irgendwie interessiert es mich dann doch, wie es weiter geht…

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