Bücher-Monogamie ist was für Anfänger!

Oft passiert es mir, dass ich von einem Buch so begeistert bin, dass ich es kaum noch zur Seite legen kann und nicht eher ruhe, bis ich es ausgelesen habe. Danach bleibt oft dieses seltsame Gefühl, weil mich plötzlich die Helden der Geschichte nicht mehr überall hin begleiten. Doch diesmal habe ich vorgesorgt!

Wer ab und zu auf meinem Blog vorbeischaut, wird bestimmt schon meinen Seitenbereich mit der Überschrift “Reading” entdeckt haben. Aktuell tummeln sich dort sechs Bücher. Zwei davon warten darauf endlich einen eigenen Beitrag zu bekommen. Eines schaut mich anklagend an, ich solle es doch endlich aus der Pause zurückholen. Und drei werden von mir tatsächlich aktuell gelesen! Allerdings ist die Liste damit noch nicht einmal vollständig. Denn Anfang Mai bin ich schwach geworden und habe mir die fehlende erste Hälfte eines meiner Lieblingsmangas gekauft. Zur Zeit “suchte” ich also durch 31 Bände, um endlich wieder den vollen Überblick über die Handlung zu haben. Außerdem rücken meine Prüfungen näher (nur noch ein Monat!) und in einem Fach reichen mir leider die Folien zum Verstehen nicht aus, sodass ich mir tatsächlich Fachliteratur dazu gesucht habe.

Bin ich des Wahnsinns? Vielleicht. Doch man kann erstaunlicherweise wirklich diese Fülle an zu lesenden Seiten organsieren:

  1. Der Manga wird abends oder morgens (ich wache momentan durch die frühe Helligkeit eine halbe Stunde vor(!) meinem frühesten Wecker, den ich eigentlich nur brauche, wenn ich um 8 Uhr Vorlesung habe, auf)
  2. Diese Zeit wird nach Lust und Laune geteilt mit dem “Drachenbeinthron” und “Der Richter und sein Henker”, wobei letzterer momentan aus Gründen des Buchgewichts meistens siegt.
  3. Sonst kann ich momentan nur auf Hin- und Rückweg zur Hochschule lesen -> Auto wird meistens stehen gelassen.
  4. Diese Zeit (immerhin 45 Minuten mindestens) wird genutzt, um die Bücher zu lesen, die ich leider Anfang Juli, der HS-Bib zurückgeben muss: “Schwarmdumm” und (verständlich geschriebene *freu*) Fachliteratur
  5. und eigentlich ist da noch dieses wundervolle Buch übers Nadelbinden, dem ich mich in aller Ruhe widmen wollte (wohl eher erst nach den Prüfungen)

Ihr seht, es ist möglich. Einziger Nachteil: Man wird insgesamt langsamer. Daher freue ich mich schon auf die “Semesterferien”, wenn maximal zwei Bücher zur gleichen Zeit von mir verschlungen werden. Aber bis dahin, gibt es noch viel zu lesen und viel zu schreiben, Projekte zu beenden, Zweitsemester im Tutorium zu quälen und sich zu fragen, wieso man sich den Stress überhaupt antut.

Ich hoffe, dass ich euch demnächst an dieser Stelle wieder etwas vorstellen kann. Bis dahin viel Spaß beim Rätseln, welches Buch ich wohl als erstes fertig gelesen habe. 😉

Was war eure maximale Anzahl an parallel gelesenen Büchern?

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